Lenovo ThinkPad X200 Tablet

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Lenovo ThinkPad X220 Tablet

Lenovo hat den beliebten ThinkPad X220 zu einem Tablet umfunktioniert. Das neue Konstrukt ist unter dem Kürzel X220t auf dem Markt erhältlich. Kann sich der mobile Rechner mit Touchscreen und drehbarem Display behaupten? Wie kommt das Gerät in der Praxis an?

Wie mobil ist der ThinkPad X220 Tablet?

Im direkten Vergleich zum X220 schneidet die Tablet-Variante sichtbar größer ab. Auch beim Gewicht ist eine Zunahme von 400 Gramm auf knapp zwei Kilogramm zu verzeichnen. Die Ausrichtung des Displays erfolgt über eine Scharnierkonstruktion. Das Display selbst ist ein wenig höher als beim X220, was an dem an der Rückseite verbauten Akku liegt. An der Seite ist eine Unterbringung für einen Eingabestift vorhanden. Die gesamte Konstruktion wirkt sehr stabil, wie man das von der ThinkPad-Reihe kennt.

An Anschlüssen sind eine Express Card, drei USB 2.0-Ports, eine VGA, ein DisplayPort, ein Kensington Lock, ein Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse, Card Reader sowie ein Fingerprint Reader vorhanden. Es fehlen eSata, Firewire und USB 3.0 für eine zufrieden stellende Nutzung.

Die Eingabe bei einem Notebook muss ohne Maus möglich sein. Genau das realisiert der ThinkPad X220 Tablet. Zur Verfügung stehen eine sehr gute Tastatur, ein Touchpad sowie ein Trackpoint. Deren präzise Bedienung ist möglich. Zusätzlich zu den Elementen, die auch beim X220 vorhanden sind, existiert die Displayeingabe. Der Hersteller stellt zwei Bilderschirme zur Auswahl, von denen eines mit Stift und Finger, das andere nur mit einem Stift bedienbar ist. Am Displayrahmen befinden sich Steuerungsknöpfe und der Fingerprintreader. Die Stifteingabe liefert gute Ergebnisse. Bewegt sich der Stift in die Nähe des Displays wird der Fingermodus automatisch ausgestellt. Die Fingernutzung erfordert hingegen einige Geschicklichkeit. Wer Eingaben am Rand des Displays machen möchte, muss zudem mit einer höheren Ungenauigkeit rechnen. Dieses ist aber auch von Konkurrenzprodukten bekannt.

Ohne elektrische Energie läuft auch beim Lenovo X220 Tablet nichts. User stehen dafür verschiedene Lithium-Ionen-Komponenten zur Verfügung, die mit zunehmendem Speichervermögen allerdings Mehrkosten verursachen. Der 6-Zellen-Akku bringt es beispielsweise auf eine durchschnittliche Verwendbarkeit von 5 Stunden und 30 Minuten.

Die Leistungsstandards am X220 Tablet

Die zur Verfügung stehenden Bildschirme verfügen über eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Das höherwertige Modell mit Gorilla-Glas muss allerdings ohne Multi-Touch-Funktion auskommen. Im Vergleich zum Schwestermodell X220 weist das Display mit Finger- und Stiftgebrauch allerdings nicht so klare Darstellungen auf. Die Verwendbarkeit bei Licht und Sonne ist durchwachsen. Bildinhalte lassen sich aber noch erkennen. Auch der Farbraum ist eher durchschnittlich.

Ausschließlich Intel Prozessoren, nämlich Core i3, Core i5 und Core i7, kommen beim X220 Tablet zum Einsatz. In derselben Reihenfolge steigen auch die Anschaffungspreise. Der Hauptspeicher bietet standardmäßig 4 GB und kann bis auf 8 GB RAM erweitert werden. Hier spielt aber die Throttling-Problematik, die auch beim X220 vorliegt, eine Rolle. In der Konsequenz entsteht eine Drosselung der CPU-Leistung. Als Massenspeicher fungiert das Modell Seagate Momentus Thin mit 320 GB Kapazität bei 5.400 Umdrehungen je Minute. Für die Wiedergaben von Inhalten sorgt die Intel HD Graphics 3000, deren Einsatzfähigkeit sich allerdings auf Businessanwendungen beschränkt.

Lenovo X220 Tablet kaufen, ja oder nein?!

Der Lenovo X220 Tablet bildet eine Symbiose aus einem Notebook und einem Tablet. Es ist damit für einen kleinen Kundenkreis vorgesehen. Nicht alles an dem Gerät gefällt. Nachteilig erweisen sich fehlende Ports und das Throttling, was auch schon beim X220 anzutreffen war. Auch die Zunahme an Gewicht und Ausmaßen wirkt sich auf einen Transport nachteilig aus.